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EFA SPECIAL I: Patch, Play, Repeat.

  • Autorenbild: EFA
    EFA
  • vor 7 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Der erste Patch sitzt.


Am 2. Mai öffnete die Jederkann Galerie am Leipziger Platz ihre Türen für das erste EFA Special. Was folgte, war ein Abend, der zeigte, was passiert, wenn man Menschen mit dem richtigen Gear und einem sicheren Rahmen zusammenbringt: Neugier, die sich ihren Weg in kreative Synapsen bahnt.


Das TipTop Audio Modular System von Konstantin Gervis zog alle Gäste in seinen Bann.
Das TipTop Audio Modular System von Konstantin Gervis zog alle Gäste in seinen Bann.

Neue Gesichter, neue Hände an alten Knöpfen


Was uns am meisten gefreut hat: Viele Gäste hatten vorher noch nie einen Synthesizer, eine Drummachine oder ein Modularsystem in der Hand gehabt. Genau dafür haben wir einen Safe Space geschaffen – einen Raum, in dem man einfach machen darf, ohne dass jemand auf die Finger haut. Die Synth Corner, betreut von David Schöne, war durchgehend besetzt. Doepfer-Module von Michael Oschmann betreut, einfache Klangerzeuger, komplexe Systeme, alles durfte angefasst, ausprobiert und befragt werden. Der einzige Nachteil des Abends: Die Zeit reichte nicht. Mehr als einmal hörten wir, dass man gerne noch länger geblieben wäre. Das nehmen wir sehr gerne mit für die kommenden Events. Euer Feedback ist uns wichtig!



Konstantin Gervis und die Kunst, ein Instrument zu verstehen


Konstantin Gervis von Tiptop Audio hat etwas Seltenes gemacht: Er hat nicht erklärt, wie Technik funktioniert – er hat gezeigt, wie man sie spielt. Mit seinem Buchla-inspirierten West-Coast-System zog er die Gäste in seinen Bann, ließ warme, lebendige Klänge entstehen und öffnete anschließend den Raum für Fragen. Was dabei herauskam, war weniger technisches Fachwissen als vielmehr ein Gespräch über Kreativität, Intuition und den eigenen Umgang mit Klang.


Konstantin Gervis gibt einen Workshop für TipTop Audio Module

Frank Fairlight – Entertainer und Zeitreisender


Frank Fairlight hätte Geschichtsstunden interessanter gemacht. Mit der Lässigkeit eines Mannes, der Jahrzehnte in der Musikbranche verbracht hat, führte er durch die Eigenheiten und Macken ikonischer Synthesizer aus den 70ern und 80ern. Ein Juno-60, ein Moog Voyager und ein Nord Stage 3 standen bereit – und Frank spielte zwischendurch Melodien, die man sofort kannte. A-ha, Pink Floyd, Momente, in denen der Raum kurz innehielt. Auch hier: zu wenig Zeit zum Ausprobieren. Die Location hat ihre Grenzen, und wir haben sie gespürt. Notiz für Special II.


Frank Fairlight in seinem Element.


Electric Knife – Gear Showcase aus Leipzig


Nils von Electric Knife reiste aus Leipzig an und brachte eine Auswahl mit, die Augen leuchten ließ. Von Teenage Engineering über Modular-Systeme bis hin zu einfachen Samplern – sein Stand war eines der Highlights des Abends. Wer mit ihm sprach, merkte schnell: Hier redet jemand, der sein Handwerk kennt und liebt. Nils eröffnet bald seinen eigenen Laden in der Jahnallee 71 in Leipzig. Die EFA war, wie er selbst sagte, ein guter Testlauf. Wir sind froh, dass er dabei war.



Die Nacht gehörte den Live-Acts zum EFA SPECIAL I


nthirteen eröffnete mit einem Modular-Set, das keine Kompromisse kannte. Berghain-Techno, live gebaut, mit einer Präzision, die den Raum veränderte. Wer es verpasst hat: Das Set ist auf YouTube zu finden.




HCHx brachten als vierköpfige Crew einen Sound auf die Bühne, der so cremig und warm war, dass Stehenbleiben keine Option mehr war. Melodic House, Minimal, mit einem Lächeln im Gesicht der Band, das sich direkt übertrug.


HCHx im Interview zum EFA SPECIAL 1 am 02.05.26

Roger Reese schloss den Abend so, wie er gehört werden wollte: handgemacht, roh, irgendwo zwischen Breakbeat, Techno und Drum'n'Bass. Kein Zeh stand still.


Roger Reese bei seinem Live-Auftritt zum ersten EFA SPECIAL 2026

Danke


Ein Abend wie dieser läuft nicht von selbst. Radi, David, Sven und Andreas haben Auf- und Abbau gestemmt, die Technik betreut und dafür gesorgt, dass alles steht, bevor die ersten Gäste kamen. Danke. Ernsthaft.


Was bleibt


Das erste EFA Special hat gezeigt, dass der Bedarf da ist. Für Räume, in denen man einfach machen darf. Für Abende, die Workshop, Netzwerken und Musik unter einem Dach zusammenbringen. Wir haben Feedback gesammelt, Notizen gemacht und wissen jetzt genauer, was wir beim zweiten Special am 7. November besser machen wollen. Schön, dass ihr da ward. Lasst gerne den ein oder anderen Kommentar da, wir freuen uns schon aufs nächste Mal!



EFA SPECIAL II am 07.11.26

Fotos by Lachriz


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betriebsdruck
vor einem Tag
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